Mitarbeiter gesucht
ibsw AG
Schaffhauserstrasse 6
CH-8400 Winterthur
E-Mail : info@ibsw.ch
Tel. : 052 269 22 80
Fax : 052 269 22 99
Ihr ibsw Team
 
  Dr. Peter Kränzlin
Chiropraktor SCG/ECU
 
  Dr. rer. nat., pract. med. Rolf Stein
Facharzt für Anästhesiologie
und Intensivmedizin
FA interventionelle Schmerztherapie
 
  Dr. med. Esther M. Berns
Fachärztin für Neurochirurgie
und Chirotherapie
 
  Dr. Inga Paravicini
Chiropraktorin SCG/ECU
 
  Dr. med. Regula Humm
Fachärztin FMH Chirurgie
 
  Elisabeth Anderegg
Apothekerin ETH

Chiropraktische Medizin | manipulative Mobilisation

 

Chiropraktik ist eine effiziente und sichere Therapie bei Nacken- oder Kopfschmerzen und bei Beschwerden des Bewegungsapparates.

Gelegentlich jedoch wird sie kontrovers dargestellt: Es wird behauptet, es bestehe das Risiko schwerer Nebenwirkungen. Aktuelle Daten zeigen, dass das nicht stimmt.

Die folgenden Fragen und Antworten sollen zur Meinungs- und Urteilsbildung beitragen.

 

Können Komplikationen nach Behandlungen der Halswirbelsäule auftreten?

  • Die Halswirbelsäule wird manuell nur innerhalb der normalen  Beweglichkeit  ihrer  Gelenke,  mit  grosser  Präzision  und geringem Kraftaufwand behandelt. Die Kräfte, die dabei auf die Halsarterie einwirken, sind nicht grösser als die Kräfte im Verlaufe normaler physiologischer Bewegungen der Halswirbelsäule. Das zeigen die jüngsten Untersuchungen über die Krafteinwirkung bei chiropraktischen Behandlungen der Wirbelsäule.

  • Gelegentlich kann es zu Reaktionen mit geringer Zunahme bestehender Schmerzen kommen. Diese klingen in der Regel innerhalb von 24 Stunden wieder ab.

 

Welche und wie oft?

  • Manuelle Behandlungen an der Halswirbelsäule können in sehr seltenen Fällen eine Verletzung der Halsarterie mit Durchblutungsstörungen oder ähnlichen Symptomen auslösen. Die zwei  neuesten  Untersuchungen  schätzen  dieses  Risiko  auf einen Fall bei 5,85 Millionen Behandlungen. 6,7  Auch die zahlreichen in den letzten 40 Jahren veröffentlichten Studien zeigen ein äusserst geringes Risiko, nämlich einen bis zwei Fälle auf eine Million chiropraktischer Behandlungen an der Halswirbelsäule  –  eine  konservative  und  allgemein  akzeptierte  Schätzung.

  • Das Risiko eines Hirnschlages infolge einer manuellen Behandlung der Wirbelsäule ist also geringer als das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden oder beim Skifahren oder Fussballspielen tödlich zu verunfallen.

 

Bei welchen Patienten treten ernsthafte Komplikationen auf?

  • Bis heute ist nicht eindeutig festgelegt, welche Patientengruppe besonders betroffen ist und mit welchen Untersuchungen deren Risiko ausgeschlossen werden könnte. Neueste Studien deuten darauf hin, dass ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut auf die Fragilität der arteriellen Gefässwand hinweisen kann.

 

Welche Faktoren erhöhen das Hirnschlag-Risiko?

  • Schlaganfälle haben viele Ursachen: Blutgerinnungsstörungen,  Bluthochdruck,  aktiver  und  passiver  Tabakkonsum,  zu hoher Cholesterin-Spiegel, Einnahme von Verhütungsmitteln, Herzkrankheiten,
    Hirnschädigungen nach Unfällen - Hirnschläge können auch spontan ohne erkennbare Ursache auftreten.

 

Verursachen auch andere Mechanismen Verletzungen der Halswirbelsäulen-Arterie?

  • Gleichartige  und  ähnliche  Komplikationen  können  beim Sport oder bei Tätigkeiten im Haushalt und im Beruf auftreten: beim Einklemmen des Telefonhörers zwischen Ohr und Schulter über eine längere Zeit, beim Haarewaschen beim Coiffeur, bei gewissen zahnärztlichen Behandlungen, beim Malen einer Decke oder beim Kopfdrehen beim Autofahren.

 

Sind andere Behandlungsmethoden sicherer?

  • Die Einnahme rezeptfreier Medikamente über längere Zeit zur Behandlung von Nacken- und Kopfschmerzen führt bei  einer Million Behandlungen in etwa 1000 Fällen zu schweren Magen-Darm-Komplikationen und in 100 bis 200 Fällen zum Tod.

 

An wen darf ich mich für eine chiropraktische Behandlung wenden?

  • Nicht jede angeblich «chiropraktische Behandlung» wird von einem graduierten Chiropraktor ausgeführt. Im benachbarten Ausland etwa ist der Titel des Chiropraktors nicht geschützt; dort werden «chiropraktische Behandlungen» auch von Laien und von ungenügend qualifizierten Personen erbracht.

    Medien berichten jedoch häufig über Anwendungen im Ausland, wo die Chiropraktik nicht überall im Interesse der Patientensicherheit  gesetzlich  so  streng  reguliert  ist  wie  in  der Schweiz. Hier ist der Beruf ein selbstständiger Medizinalberuf, und die Ausbildung ist vergleichbar mit der anderer Medizinalberufe (Arzt, Zahnarzt, Apotheker).

    Für Beschwerden des Bewegungsapparates finden Patientinnen und Patienten in der Chiropraktik hoch qualifizierte und anerkannte Fachleute.